Volumen: 0.7 Liter | Alkoholgehalt: 59.7% | Kühlfiltration: Nein | Farbstoff: Nein
Besonderheiten:
Die vollständige Reifung in erstbefüllten Bourbon Barrels macht Octomore 17.1 zum Referenzpunkt der siebzehnten Serie. Fünf Jahre verbrachte der Single Malt bei Bruichladdich auf Islay. Die Beschränkung auf diesen Fasstyp schafft die Grundlage für den Vergleich mit den anders gereiften Editionen der Serie.
Für diese Edition wurde ausschliesslich Concerto-Gerste vom schottischen Festland verwendet. Das Malz weist einen Phenolgehalt von 81.0 ppm auf. Im Whisky treffen süsses Malz und Vanille auf erdigen Rauch, während Salz und Mineralität einen trockenen Gegenpol setzen. Zur süssen Seite gehört auch eine Note von schottischem Zucker-Konfekt.
Die Ausgabe von 2026 wird mit 59.7% ohne Kühlfiltration und ohne Farbstoff abgefüllt. Die Flasche enthält 0.7 Liter und wird mit einer Metalldose geliefert.
Tasting Notes:
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Nase: Süsses Malz und cremige Vanillecrème bestimmen den klaren Auftakt, während sich der Rauch zunächst nur behutsam bemerkbar macht. Seine Noten von Torfglut und schwachem Lagerfeuerrauch verbinden sich mit salziger Meeresluft. Feine Zitrusschalen und grüne Melone geben dem Duft Frische; die verkohlte amerikanische Eiche steuert geröstete Kokosnuss und Butterkaramell bei. Lässt man dem Whisky Zeit, treten florale Gerstennoten und milde Ingwerwürze zusammen mit einer deutlichen Mineralität hervor.
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Gaumen: Vanillemilchshake und warme Vanillecrèmetarte verbinden sich mit Birnenbonbons und Malzsirup zu einer ausgeprägten Süsse. Dazu passt die dickflüssige Textur, die den Mund auskleidet; trotz der hohen Stärke bleibt die pfeffrige Wärme ohne Härte. Einen Kontrast setzt das Salz, während Kokosnuancen und milde Eichenwürze zusätzliche Akzente geben. Der Torf gewinnt schubweise an Präsenz und verändert dabei seinen Ausdruck: Erst wirkt der Rauch trocken und erdig, dann treten glimmende Eiche und Asche hinzu.
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Abgang: Im langen Nachklang wird der Eindruck zunehmend trockener: Mit dem Rückgang der Süsse tritt die Mineralität hervor, anschliessend halten sich Torfrauch und warme Glut. Meersalz und dezente Verkohlungsnoten begleiten den anhaltenden, kraftvollen Rauch.
Destillerie/Abfüller:
Bruichladdich liegt am Loch Indaal auf der Hebrideninsel Islay. Die Harvey-Brüder gründeten die Brennerei 1881; nach der Schliessung von 1994 brachten Mark Reynier, Simon Coughlin und Jim McEwan sie 2001 wieder in Betrieb. Neben den ungetorften Bruichladdich-Whiskys entstehen hier Port Charlotte und die besonders stark getorfte Reihe Octomore, die 2008 erstmals erschien.
Zum Produktionsalltag gehören ein offener Maischbottich aus dem Gründungsjahr und eine von Hand gesteuerte Destillation. Die Bedienung der Brennblasen und die Aufzeichnungen liegen weiterhin bei den Mitarbeitenden statt bei einem automatisierten Leitsystem. Für Octomore untersucht das Team um Adam Hannett das Zusammenspiel von Gerstenherkunft, Torfgehalt und Fassreifung. Destillation, Reifung und Abfüllung bleiben auf Islay.
Fakten:
| Alter |
5 Jahre |
| Herkunftsland |
Schottland |
| Produktkategorie |
Whisky |
| Rauch |
Stark rauchig |
| Verpackung |
Metalldose |
| Produkttyp |
Single Malt |
| Region |
Islay |
| Volumen |
0.7 Liter |
| Alkoholgehalt |
59.7% |
| Inverkehrbringer |
bringts Schweiz GmbH, Steinrain 18, 4112 Flüh/CH |
| Abfüller |
Originalabfüllung |
| Abfülljahr |
2026 |
| Farbstoff |
Nein |
| Fassstärke oder hoher Alkoholgehalt |
Ja |
| Serie |
Octomore |
| Kühlfiltration |
Nein |
| Allergene |
Keine |
| Bio-Siegel |
Nein |
| Hersteller |
Bruichladdich Distillery |
| Marke |
Octomore |
| Fassreifung |
Erstbefüllte Bourbon Barrels |
| Phenolgehalt des Malzes |
81.0 ppm |